Leitbild – Pädagogische Grundhaltung

Richard von Weizsäcker, ehemaliger Bundespräsident der BRD, sagte einmal:

»Es ist normal, verschieden zu sein!«


Dieser Spruch trug mit zur Gründung der Elterninitiative und des integrativen Kindergartens »Tranquilla Trampeltreu« bei. Von Weizsäckers Worte brachten all das zum Ausdruck, was Eltern insbesondere von Kindern mit Förderbedarf in unserer Gesellschaft vermissen. Diese Lücke begann der "Verein zur gemeinsamen Förderung behinderter und nicht behinderter Kinder e.V. Taufkirchen" von 1991 an zu schließen.

 

Eltern, die ihre Kinder zu uns bringen, wissen um unsere pädagogische Grundhaltung und tragen durch ihre aktive Mitarbeit dazu bei, dass wir den Kindern die Achtung vor der Würde jedes Menschen vorleben können. So gestalten wir den Alltag. Im Mittelpunkt unserer pädagogischen Arbeit steht die Auseinandersetzung mit dem Fremden und Besonderen, mit dem Andersartigen und Ungewohnten, was alle beteiligten Erwachsenen täglich herausfordert, sich mit ihren eigenen Idealen, Grenzen und Wertvorstellungen auseinanderzusetzen. In diesem Umfeld von Interesse, Mut und Mitmenschlichkeit wachsen Kinder heran, die miterleben, dass jedes von ihnen gerade deshalb wichtig ist, weil es so ist, wie es ist. Unterschiedliche Religionszugehörigkeiten und Nationalitäten erhöhen die Vielfalt.

 

Gespräche lehren uns das Hören und Verstehen, das Reden und Stellungbeziehen, das Fragen und Antworten. Und so geben wir der Kommunikation viel Raum in unserem Haus, sowohl auf der Erwachsenenebene wie insbesondere auf der des Kindes.

Freies, selbstgestaltetes Spiel nützt die natürliche Neugierde und Entwicklungsfreude der Kinder und fördert selbstentdeckendes Lernen. Die Originalität und Vitalität der Kinder gestaltet den kindlichen Alltag entscheidend mit und fördert somit die Entdeckung und Entfaltung der eigenen Fähigkeiten und der autonomen Kreativität. Im Bewusstsein der Vorbildfunktion begleitet das pädagogische Team die Kinder und vermittelt damit Orientierung und Werte, Wärme und Zugehörigkeit, Akzeptanz und Freude, Echtheit und emotionale Vielfalt. Kinder sollen sich wohlfühlen, eigenschöpferisch tätig sein, sich als Persönlichkeit erfahren, Konflikt- und Beziehungsfähigkeit erleben und sozial immer eigenständiger werden.

 

Zusammenfassend ist zu sagen, dass das Recht auf Sein unbegrenzt ist. Diese Haltung entwickeln wir täglich wieder neu als ergänzenden Aspekt zur familiären Erziehung. Denn gerade wir Erwachsenen sind Teil des Geschehens. Und die Qualität der Beziehung zwischen den Pädagoginnen, Kindern und Eltern prägt die Qualität unserer Einrichtung

 

Unsere Pädagogik

In unserem Kindergarten arbeiten Pädagogen nach einem eigenen Konzept, das in Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern vor vielen Jahren entstanden ist und immer wieder den tatsächlichen Bedürfnissen der Kinder angepaßt bzw. verändert wird.

Es werden Elemente und Materialien aus der Pädagogik Maria Montessoris eingebracht. Verschiedene Materialien stehen uns im Hause zur Verfügung. Im Laufe der Jahre sind auch Elemente der Waldorfpädagogik in unsere tägliche Arbeit mit eingeflossen. Im Gruppenalltag leben feste Bestandteile wie Puppenspiel, Reigen und Märchenzeit.

Von beiden Ansätzen profitieren alle Gruppen des Hauses. Die Kollegen lernen voneinander und können so ihr pädagogisches Spektrum erweitern.

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Pädagogisches Konzept INTEGRAHAUS der Kinder
Paed_Konzept_INTEGRAHAUS_Stand_0616.pdf
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Warum uns das Verhältnis zur Natur wichtig ist
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Umsetzung Bayerischer Bildungsplan
UmsetzungBayerischerBildungsplan_KiGa.pd
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Mit den Eltern in Kontakt

Elterngespräche als wichtiger Bestandteil der Pädagogik

Das Kind lebt haupsächlich bei Ihnen, in Ihrer ganz individuellen Familienstruktur.
Unser Ziel ist es, ein partnerschaftliches Miteinander mit den Eltern zum Wohle des Kindes zu leben. Wir verstehen uns als familienergänzende Einrichtung. Mit jeder Familie wird im Kindergartenjahr ein Elterngespräch geführt. Die Eltern haben zusätzlich die Möglichkeit, weitere Gespräche mit uns zu führen (bitte sprechen Sie uns an). In der Krippe werden bereits vor Eintritt des Kindes Elterngespräche geführt und sonst nach Bedarf. Außerdem sind Tür- und Angelgespräche jederzeit möglich. Regelmäßige Zusammentreffen von Eltern und pädagogischem Personal finden z.B. im Rahmen von Elternabenden, Festen, Gartenaktionen usw. statt.

 

Jährliche Elternbefragung:

Jedes Jahr im Frühling führen wir eine ausführliche Elternbefragung durch. Die Eltern werden über die Ergebnisse der Befragung selbstverständlich informiert. Nach Auswertung der Fragebögen können wir unser pädagogisches Handeln hinterfragen und uns weiter verbessern.